Porträt - seit 1989 sammeln wir Alu

IGORA wurde im Jahre 1989 als Genossenschaft mit Sitz in Zürich von Unternehmen der Getränke-, Lebensmittel-, Tiernahrungs- und Aluminium-Industrie sowie des Handels gegründet. Zusammen mit der Getränke- und Aluminiumindustrie erarbeitete IGORA ein durchdachtes, privatwirtschaftliches Sammel- und Recyclingkonzept, das nicht auf Zwang, sondern auf Freiwilligkeit basiert. Die IGORA-Genossenschaft...

IGORA – von 1989 bis heute

2014

2014

Metal Bag - Damit Aluminiumverpackungen und Konservendosen aus Stahlblech schon zu Hause sauber gesammelt und gemeinsam zum Sammelcontainer getragen werden können, vertreiben IGORA und Ferro Recycling neu den Metal-Bag. 2014 fanden erste Verteilaktionen in diversen Einkaufszentren statt. Bereits sind über 10'000 Bags an Konsumenten verteilt. Auch einige Unternehmen nutzen die Chance und verteilen den Metal-Bag ihren Mitarbeitenden.

Gorilla-Aktivitäten mit Schulen - Erstmals kooperierten IGORA und Ferro Recycling mit gorilla.ch, einer Stiftung von Jungen für Junge, die sich seit über 10 Jahren für ein gesundes Körpergewicht der jungen Generation einsetzt. Via Tages-Workshops und weitere Präventionsmodule erreicht gorilla.ch jährlich direkt oder online über 160'000 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis  20 Jahren. Das Thema Metallrecycling ist bei gorilla.ch auf verschiedenen Stufen eingebunden. Neben der Logopräsenz auf der Website und den Apps sind gemeinsame Lernziele zu Metallrecycling definiert worden, die in den Nachmittag ateliers und den Workshops vermittelt werden. Der Metallrecycling-Kreislauf steht in allen Sprachen im webbasierten Lernprogramm, dem Gorilla Presenter, im Zentrum. Informationen und Fragen zum Thema Metallrecycling sind ebenfalls in die Gorilla Kochbüchlein und in die Powergames eingebunden. 

Cash for Cans - Bei der Abgabe von gesammelten Aludosen in einem der schweizweit vertretenen 170 Recyclingbetriebe erhalten Dosensammler ab 10 Kilo Aludosen, gepresst oder ungepresst, CHF 1.30 pro Kilo über ein Bonsystem ausbezahlt. 2014 vergütete IGORA insgesamt CHF 3,81 Mio.

2013

2013

An einem Medienanlass bei Nestlé Suisse SA – in der Thomy Fabrik – ruft die IGORA alle Konsumenten auf, leere Alutuben zur Sammelstelle zu bringen.

Swiss Recycling lanciert zum ersten Mal eine jährliche nationale Dachkampagne „ich trenne“. Es gilt die gemeinsame Botschaft sämtlicher Swiss Recycling-Mitglieder zu finden. Idee der Kampagne ist, das Thema Recycling mit erfolgreichen Persönlichkeiten zu verbinden.

Seit Januar gibt es Rivella Rot wieder in der Aludose. Im schlanken 33cl Format.

2012

2012

Die SBB lancieren im Bahnhof Bern eine neue Abfallstrategie, bei der die Separatsammlung und das Recycling im Zentrum stehen. Dabei werden in einem ersten Schritt 128 Recycling-Stationen fix installiert.

Auf der neuen online Plattform recycling-map.ch sind Informationen von über 12'000 Schweizer Sammelstellen sowie eine Karte mit deren Standorten aufgeführt.

IGORA hat das Mandat der Geschäftsstelle von FERRO Recycling übernommen. FERRO Recycling ist für das Sammeln und Recycling von Weissblechdosen (Konservendosen aus Stahlblech) verantwortlich.

2011

2011

Aludosen-Sammler spendeten in den Pro Infirmis Fonds «Spenden über Dosengeld – Gemeinsam für behinderte Kinder» bis heute eine stolze Summe von über 120'000 Franken.

In den Coop Pronto Shops werden über 230 Sammelbehälter für Aludosen installiert.

Erstmals werden 10'000 Tonnen gebrauchte Aluverpackungen dem Recycling zugeführt.

2010

2010

Denner wird Mitglied mit Stimmrecht.

Der Dosenabsatz liegt bei ca. 540 Millionen Stück.

Das Sammelsystem wird ausgebaut - Aludosen-Sammler können nun auch vom kostenlosen IGORA-Abholservice profitieren.

Die Recyclingquote für Aludosen erreicht 91 Prozent.

2009

2009

IGORA feiert das 20-jährige Jubiläum. Lancierung des igoraideen.ch Wettbewerbes. Gesucht werden aussergewöhnliche, aber realisierbare Ideen, mit denen die gesetzlichen Sammelziele noch besser erreicht werden können. 

Neue, trendige Dosenpressen sind im Einsatz. 

2008

2008

Reduktion des Recyclingbeitrags (VRB) auf 1 Rappen pro Aludose.

Coop wird Mitglied mit Stimmrecht. Lidl wird Gastmitglied.

Dosenabsatz liegt bei ca. 450 Millionen Stück.

Erfolgreicher Sammel-Einsatz an der UEFA EURO 2008 in der Schweiz.

2007

2007

Reduktion des Recyclingbeitrags (VRB) auf 1,5 Rappen pro Aludose.

Die Recyclingquote für Aludosen erreicht 90 Prozent.

2006

2006

Aldi wird Gastmitglied.

Reduktion des Recyclingbeitrags (VRB) auf 2 Rappen pro Aludose.

2005

2005

Erneute Reduktion des Recyclingbeitrags (VRB) auf 2,5 Rappen pro Aludose.

2004

2004

Reduktion des Recyclingbeitrags (VRB) auf 3 Rappen pro Aludose.

Beginn der Zusammenarbeit mit Nespresso.

Sammler von Alugetränkedosen können Pro Infirmis unterstützen - Kampagne "Gemeinsam für behinderte Kinder".

2003

2003

Migros führt Aludosen neu ein.

Positive EMPA-Studie über Nachhaltigkeit von Verpackungen aus Aluminium, wie Dosen, Schalen und Tuben.

2002

2002

IGORA-Spiegelplakat-Kampagne erregt grosses Aufsehen.

COOP führt Aludosen wieder ein, nachdem diese 1990 aus dem Sortiment genommen worden waren.

2001

2001

EMPA-Studie belegt positiven Beitrag der Aludose an nachhaltige Entwicklung.

Anpassung der VGV und Wechsel zum System der Recyclingquoten als Zielsetzung.

1997

1997

Produzenten von Lebensmitteltuben aus Alu schliessen sich dem IGORA-System an.

Eine Studie der EMPA (Eidgenössische Material- und Forschungsanstalt) beweist den Sinn des Recyclings von Alutuben.

1996

1996

Produzenten von Tiernahrung in Aluschalen schliessen sich dem IGORA-System an.

1993

1993

Neue, trendige Dosenpressen sind im Einsatz.

Das Dosengewinnspiel "LuckyCan" sorgt an Tankstellen, Kiosken und Shops für Aufsehen. 

Die Recyclingquote für Aludosen erreicht 80 Prozent.

1992

1992

Recyclingquote für Aludosen erreicht 68 Prozent.

Das IGORA-Infomobil kurvt durch die Schweiz und informiert Schulen und Gemeinden, weshalb Alu sammeln Sinn macht.

Zusammen mit den Materialien Glas, PET, Konservendosen, Textilien und Batterien gründet IGORA den VSRO, Verein schweizerischer Recyclingorganisationen.

1990

1990

Nach intensiven Verhandlungen mit dem EDI und BUS (Bundesamt für Umweltschutz) einigt man sich auf eine VGV, Verordnung über Getränkeverpackungen, mit zulässigen Restabfallmengen pro Gebinde.

Ein VRB, vorgezogener Recyclingbeitrag auf freiwilliger Basis, von 5 Rappen pro Aludose soll die gesamten Aktivitäten der IGORA finanzieren.

Coop nimmt die Alugetränkedosen aus dem Sortiment.

1989

1989

Um ein drohendes, wenn auch absurdes Verbot von Alugetränkedosen durch den Bundesrat zu verhindern, gründen Getränkeunternehmen und die Aluindustrie die IGORA.

Das Sammelsystem für Aludosen wird aufgebaut. 

In der Schweiz werden rund 110 Millionen Dosen verkauft.