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DIE IGORA-ERFOLGSSTORY: RECYCLINGQUOTE UM RECYCLINGQUOTE
IGORA engagiert sich seit 20 Jahren fürs Sammeln und Recycling von leeren Aluverpackungen. Zusammen mit der Getränke- und Aluminiumindustrie erarbeitete die Genossenschaft ein durchdachtes, privatwirtschaftliches Sammel- und Recyclingkonzept. Es basiert nicht auf Zwang, sondern auf Freiwilligkeit. IGORA wurde rasch zur schlagkräftigen Organisation: Seit 1989 stellt sie Recycling und verstärktes Umweltbewusstsein ins Rampenlicht. In den Medien. In Gemeinden und Städten. Bei öffentlichen Veranstaltungen.
- 1989 Um ein drohendes, wenn auch absurdes Verbot von Alugetränkedosen durch den Bundesrat zu verhindern, gründen Getränkeunternehmen und die Aluindustrie die IGORA. Das Sammelsystem für Aludosen wird aufgebaut. In der Schweiz werden rund 110 Millionen Dosen verkauft.
- 1990 Nach intensiven Verhandlungen mit dem EDI und BUS (Bundesamt für Umweltschutz) einigt man sich auf eine VGV, Verordnung über Getränkeverpackungen, mit zulässigen Restabfallmengen pro Gebinde. Ein VRB, Vorgezogene Recyclingbeitrag, von 5 Rp. pro Dose soll die gesamten Aktivitäten der IGORA finanzieren. Coop nimmt die Alugetränkedosen aus dem Sortiment.
- 1992 Recyclingquote für Aludosen erreicht 68 Prozent. Das IGORA-Infomobil kurvt durch die Schweiz und informiert Schulen und Gemeinden, weshalb Alu sammeln Sinn macht. Zusammen mit den Materialien Glas, PET, Konservendosen, Textilien und Batterien gründet IGORA den VSRO, Verein schweizerischer Recyclingorganisationen.
- 1993 Neue, trendige Dosenpressen sind im Einsatz. Recyclingquote für Aludosen erreicht 80 Prozent.
- 1996 Produzenten von Tiernahrung in Aluschalen schliessen sich dem IGORA-System an.
- 1997 Produzenten von Lebensmitteltuben aus Alu schliessen sich dem IGORA-System an. Eine Studie der EMPA (Eidgenössische Material- und Forschungsanstalt) beweist den Sinn des Recyclings von Alutuben.
- 2001 EMPA-Studie belegt positiven Beitrag der Aludose an nachhaltige Entwicklung. Anpassung der VGV und Wechsel zum System der Recyclingquoten als Zielsetzung.
- 2002 IGORA-Spiegelplakat-Kampagne erregt grosses Aufsehen. Coop führt Aludosen wieder ein.
- 2003 Migros führt Aludosen neu ein. Positive EMPA-Studie über Nachhaltigkeit von Aluschalen und Tuben aus Alu.
- 2004 Reduktion des VRB auf 3 Rappen pro Dose. Beginn der Zusammenarbeit mit Nespresso.
- 2005 Erneute Reduktion des VRB auf 2,5 Rappen pro Dose.
- 2006 Aldi wird Gastmitglied. Reduktion des VRB auf 2 Rappen pro Dose.
- 2007 Reduktion des VRB auf 1.5 Rappen pro Dose.
- 2008 Reduktion des VRB auf 1 Rappen pro Dose. Coop wird Mitglied mit Stimmrecht. Lidl wird Gastmitglied. Dosenabsatz liegt bei ca. 450 Millionen Stück.
- 2009 IGORA feiert das 20-jährige Jubiläum.
IGORA und Aluminium - das sind zwei Wörter, die in der Schweiz untrennbar zusammengehören: Kaum ein Haushalt, in dem nicht gebrauchtes Aluminium anfällt. Und kaum ein Schweizer Haushalt, in dem nicht Aluminium gesammelt wird, um diesen wertvollen Werkstoff dem Recycling zuzuführen. Und das ist der Verdienst von IGORA. In diesem Kapitel erfahren Sie, wer IGORA ist, wer hinter dieser Genossenschaft steckt und wer die Leute sind, die tagtäglich im Dienste von IGORA stehen. Und dafür kämpfen, dass der Berg von gesammelten Alu-Dosen, Alu-Tuben und Alu-Schalen möglichst noch höher wird. Klicken Sie sich rein - und wir erzählen Ihnen mehr über uns und IGORA.
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  Ein Mitglied der IGSU, IG saubere Umwelt
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