Green Can Award für innovatives und umweltfreundliches Sammeln von Wertstoffen
Seit 10 Jahren zeichnet die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling besonders umsichtige Gemeinden und Städte mit dem Prix-Alurecycling aus. Bei der diesjährigen Preisverleihung wird der rote Teppich für Herisau AR, Fehraltorf ZH und den Gemeindeverband Region Entlebuch LU ausgerollt. Zum 10-Jährigen des Prix wird die Auszeichnung in Green Can Award umgetauft. Geehrt wird, wer besonders innovativ und nachhaltig im Sammeln von verschiedenen Wertstoffen ist.
«Mit der Neu-Positionierung setzen wir den Prix in ein offeneres und breiteres Umfeld und honorieren kommunale und städtische Organisationen, die sich gesamtheitlich als Vorzeigeort im Umweltbereich etablieren», begründet Markus Tavernier, Geschäftsführer der IGORA die Namensänderung an der Preisverleihung in Buchs SG. Der Green Can Award soll als Qualitätslabel für Vorzeigegemeinden und -städte etabliert werden.
Fehraltorf ZH: Abholservice für Rentner

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Das Bündeln von Zeitungen und das Entsorgen von leeren Flaschen im Glascontainer im Werkhof werden mit zunehmendem Alter beschwerlicher. Für die Fehraltorfer Senioren ist dies kein Problem mehr, denn der Gemeinderat hat vorgesorgt. «Bereits 2006 führten wir einen Abholservice für Senioren ab 80 Jahren ein. Jeden zweiten Freitag können Interessierte bei uns bis um 10.00 Uhr morgens den Abholservice bestellen und bis um 15.00 Uhr gleichentags wird die Sammelware in der Wohnung abgeholt.» Wir planen nun, die Dienstleistung auch Personen mit eingeschränkter Mobilität anzubieten», erklärt Stefan Mathys, Leiter Bau und Werke. Die Fehraltorfer sind stolz, Erstanbieter dieser speziellen Dienstleistung zu sein. Weiter engagiert sich die Agglomerationsgemeinde zwischen Zürich und Winterthur für eine bewusste Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik. Sie strebt mit den verschiedenen Aktivitäten das Label einer Energiestadt an. Diese zwei vorbildlichen Aktivitäten honoriert IGORA mit dem Green Can Award.
Herisau AR: Littering im Griff und neuzeitlicher WinWin-Markt

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Die Recycling-Annahmestelle befindet sich in Herisau im WinWin-Markt, betrieben von der Stiftung Tosam des alternativen Arbeitsmarktes. Hier werden die Einwohner alles los: verschiedene Materialien fürs Recycling aber auch wiederverwendbare Gegenstände. Recycelbare Rohstoffe wie Alu, Glas usw. gelangen in die Wiederverwertungskanäle; gut erhaltene und nützliche Gegenstände in die angegliederten Wiederverkaufsläden. Laut Hansjörg Blaser, Leiter Umweltschutzfachstelle, sind Möbel, Antiquitäten, Elektro- und Elektronikartikel, Kleider, Bücher, CDs begehrte Verkaufsartikel im WinWin-Markt. Sie werden wenn nötig für den Secondhand-Verkauf aufgefrischt. Auch im Kampf gegen das Littering verfolgt Herisau seit 2006 eine klare Strategie. Neue Beschriftungen von Abfallbehältern und Robidogs, Plakate in öffentlichen Verkehrsmitteln und Medienarbeit stehen in Herisau gegen das achtlose Wegwerfen von Abfällen. Für diese zwei umsichtigen Aktivitäten gewinnt Herisau den Green Can Award.
Entlebuch: gemeinsam ist besser und günstiger

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Für Gemeinden und Städte offeriert der Dachverband Swiss Recycling seit 6 Jahren den Recycling-Check-up zur Optimierung des Entsorgungswesens. Der Gemeindeammann von Escholzmatt, Roland Schnyder, setzte sich nach einer Präsentation auf Anhieb für Check-ups im Amt Entlebuch ein. 8 Gemeinden analysierte Swiss Recycling seit letztem Herbst mit dem Ziel, die Entsorgung separat gesammelter Wertstoffe zu untersuchen und Synergien zu erörtern. Die Resultate überzeugen. Neu werden Glas gemeinsam mit Aluminium und Stahlblech in derselben Tour und vom selben Transporteur eingesammelt. Auch bei den Batterien und beim Altöl drängt sich eine kombinierte Lösung auf: sie können am gleichen Tag miteinander entsorgt werden. Bei Papier und Karton setzt das Amt ebenfalls auf gemeinsame Transport- und Logistikwege. Alles in allem zahlen sich die Recycling-Check-Ups für alle 8 Gemeinden nachhaltig aus. Weniger Transport- und Logistikkosten und kleinere Belastung für die Umwelt. Kurz gesagt: ökonomisch und ökologisch absolut sinnvoll.