CO2
WAS TUT IGORA
Klimaschutz und CO2-Reduktion dank Recycling und Materialeinsparnis

Die IGORA setzt sich seit 20 Jahren für die Förderung und Optimierung des Aluminium-Recycling ein.

Die CO2-Bilanz von Aluminiumverpackungen steht und fällt mit der Recyclingquote. Mit einer Recyclingquote von 90 % liegt die Aludose in der Schweiz ganz vorne. Gut ist die CO2-Bilanz - somit der Beitrag zum Klimaschutz - auch für Tiernahrungsschalen und bei den Lebensmitteltuben, wobei bei der letztgenannten Verpackung Verbesserungen durchaus möglich sind.

Aluminiumschrott kann verlustfrei mit nur ca. 5% der Herstellungsenergie des Primärprozesses und ohne Qualitätsverlust wiederaufbereitet werden. Im Sekundärprozess werden rund 90 % CO2 eingespart.

Nach Stahl ist Aluminium das am häufigsten verwendete Metall der Welt. Rund 35 % der Weltproduktion werden aus Recycling-Aluminium hergestellt. In manchen Industrienationen, wie zum Beispiel in Deutschland, übertrifft die Produktion von Recycling-Aluminium sogar die Primärproduktion.

Was unternehmen die anderen Marktteilnehmer und Partner im Alu-Kreislauf für den Klimaschutz?

Nur schon aus ökonomischen Gründen versuchen die einzelnen Marktteilnehmer, ihre jeweiligen Aufwendungen so tief wie möglich zu halten und keine Verschwendung zu praktizieren. Die Elektrizität, welche zur Erzeugung von Aluminium benötigt wird, wird weltweit bereits 60 % aus erneuerbarer Energie gewonnen, hauptsächlich aus Wasserkraft. Und weil die Kosten einer Verpackung direkt in die Preiskalkulation einfliessen, ist jede Verpackung wirtschaftlicher, je knapper sie gestaltet ist. Von 1990 bis heute verminderte sich das Gewicht der Aluminiumdose von 16g auf 11.5g, um gegen 30 %. Da für die Dosen inzwischen 30 % weniger Aluminium verwendet werden, hat sich - zusätzlich zu dieser erheblichen Materialeinsparung - auch der Energieaufwand spürbar vermindert. Dies wiederum führt u.a. zu einem deutlich tieferen CO2-Ausstoss. Doch nicht nur Produkte, auch Fertigungsverfahren, Distributionen und die Retrodistributionen werden laufend überprüft und verbessert. So wird mit einer Schrottpresse das bisher lose Sammelgut auf gut einen Drittel des Volumens paketiert und per Camion oder Bahn ins Aluminiumwerk transportiert. Zwei von drei Fahrten können damit gespart werden.

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